Montag, 21. Mai 2012

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Dörp an de Schwalm  

 

Lütelforsch, Du Dörp an de

Schwalm

du bis so schön

un bekannt överall,

he ze wohne is ech e Glück,

komm an ming Brust dat ech dech

herzlich drück.

 

De Lück he sin nett, könne krie-

che un lache,

toll fiere un sich viel Freud täglich

mache.

De Schütze, dat Theater, dä Fuß-

ball, dä Chor,

mache met de Martinsverein de

Umgebung wat vor.

Kütts du Ovends

von de Arbeet no Hus,

has du Roh, mit dä Stress es Schluss.

Schön es et Dörp met Wald un Flur,

dä Spazeergang is Erholung pur.  

 

 

Jlücklich,

wä wohnt un läv en dr Ort,

denn he will freiwillig niemand

mie fort.

Im Cafe Bolten,be Kaffee un Kuchen

kann jeder für kle Jeld Labsal buche.  

 

Lüttelforsch du Dörp an de

Schwalm,du bis so schön

un bekannt överall

he ze wohne is ech e Glück,

komm an ming Brust, dat ech dech

herzlich drück.

 

 
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Kürzlich hat die Redaktion Briefe von Karl-Werner von der Lieck erhalten, die uns angenehm überrascht haben. Hr. von der Lieck und seine Frau stammen beide aus Lüttelforst, haben dort Kind- und Jugenzeit verbracht und wohnen derzeit in Essen.

Älteren Lüttelforstern/innen wird der Name bekannt sein. Karl von der Lieck, der Vater, führte ja lange Zeit die gleichnamige Gaststätte in Lüttelforst gegenüber der Schule(siehe auch die Fotos hier zu Alt-Lüttelforst); später als "Flori" bekannt.

Hr. von der Lieck - 1932 geboren - berichtet über Ereignisse und Episoden aus  schwieriger Kriegs- und Nachkriegszeit, die er bis 1957 in Lüttelforst als Kind und junger Mann erlebt hat. Das erlaubt Einblicke in eine uns heute bereits fremd erscheinende Zeit, die nur nur noch die Älteren Lüttelfortser/innen kennen wie z.b. ein Gefangenlager ab 1940 für Belgier und Franzosen hinter Stacheldrahtzäunen in den Räumen der ehemaligen Grundschulklassen zwischen Kirche und alter Küsterei( siehe Alt-Lüttelforst)ist.

Wir haben uns gefreut über diesen Zuspruch von einem Zeitzeugen! Wir veröffentlichen hier mit seiner ausdrücklichen Genehmigung einen Brief und hoffen Sie finden das ebenso spannend:

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Im folgenden können Sie den Wortlaut der Urkunde aus dem Stiftsarchiv Xanten zur Pfarrerhebung vom 06.09.1258 verfolgen.
Die Übersetzung vom Lateinischen ins Deutsche,  die auch auf den Jubiläumskarten abgedruckt ist,  übernahm freundlicherweise Günther Gerr : ...

 

 

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                                                                                 aktualisiert: Jan.2010

Kommentierte Daten aus der Geschichte

Die Anfänge der beurkundeten Geschichte von Lüttelforst sind eng verbunden mit der Schenkung der Jakobskapelle durch Wilhelm von Amern. Der Erhebung zur selbstständigen Pfarre durch Engelbert von Valkenburg, damaligen Archidiakon von Lüttich, auf Betreiben des Mitglieds des Kölner Domkapitels  W. von Amern wurde in 2008 im Rahmen der 750 Jahrfeier gedacht. Die weitere wechselvolle Geschichte bis zur Einbindung in die preußischen Rheinprovinz war u.a. geprägt durch die Grenzlage im Aufmarschgebiet konkurrierender Mächte. Die folgenden Daten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit ...

Ein Tipp:
Historisch Interessierte finden digitalisierte Urkunden und Akten aus Gemeindearchiven soweit sie im Findbuch des Kreiarchivs in Kempen erschlossen sind. Das Kirchenarchiv von Lüttelforst werden Sie nicht finden, sie müssen sich dazu an das Pfarrbüro von St. Michael in Waldniel wenden. Besitzer dieser Bestände ist auch das Bistum Aachen. Das Stadtarchiv Viersen verwaltet nur Bestände aus Boisheim, Süchteln, Dülken und Viersen.

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Ergänzend zu den Ausführungen zur Geschichte und Siedlungsgeschichte und sozusagen vor einem größeren Zusammenhang, der manches der Regionalgeschichte erst erhellt, können Sie hier den historisch weit ausgreifenden Vortrag vom 13.04.08 von Archivar Dr. Wolfgang Löhr, - auch Autor der kürzlich erschienen "Kleinen Geschichte der Stadt Mönchengladbach", nachlesen:

"Von den Römern, dem Hl. Jakobus und den Franzosen - Gedanken zur Geschichte Lüttelforsts" ...

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